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Beschreibung
So wie es unterschiedliches Vogelfutter für verschiedene Vogelarten gibt, so gibt es auch unterschiedliches Futter je nach Jahreszeit.
Vogelfuttermischungen gibt es in vielen Geschäften fertig zu kaufen. Diese können einfach mit Essensresten aus Ihrem Haushalt angereichert werden, solange diese frisch sind. Nicht enthalten sein darf: zu viel Salz, Safran und verschimmeltes Brot.
Der Markt bietet eine Vielfalt von Vogelfutter verschiedener Hersteller. Was auf den ersten Blick preiswert erscheint, ist oft eher teuer, wenn man sich den Inhalt genau ansieht. Oft werden die Vogelfuttermischungen mit Bohnen, getrocknetem Reis, Linsen und halbierten Erbsen gestreckt. Meiden Sie diese Mischungen, denn nur größere Vogelarten können sie trocken fressen.
Auch Hafer in größeren Mengen ist nicht ratsam, da dieser eigentlich nur bei Goldammern auf dem Speiseplan steht. Darüber hinaus verteilen sich die Schalen viel großflächiger auf Ihrem Rasen als andere Futterbestandteile. Nehmen Sie Futtermischungen mit Sonnenblumenkernen und Hanfsamen wegen des hohen Fettgehalts oder Mischungen mit Maiskörnern oder Erdnüssen.
Sie bekommen mehr fürs Geld, wenn Sie reine Sonnenblumenkerne anstelle einer schlechten Futtermischung kaufen. Die beste Futtermischung jedoch können Sie selbst herstellen – mit einem hohen Anteil an Sonnenblumenkernen und wenig Hafer.
Je trockener das Futter, desto wichtiger ist täglich frisches, sauberes Wasser. Wussten Sie, dass die Zahl der Vögel in Ihrem Garten um 50 % steigt, wenn Sie ihnen Wasser anbieten?
Beachten Sie, dass Vögel einiges an Schmutz erzeugen. Zu viel Vogelfutter auf dem Boden kann Ratten anlocken oder verfault dort und wird ungenießbar. Achten Sie auch darauf, dass die Vögel nicht in ihrem eigenen Kot herumhüpfen, und beugen Sie damit der Verbreitung von ansteckenden Krankheiten vor.
Hanfsamen:
Geeignet für Grünfink, Buchfink, Bergfink, Haus- und Feldsperling, Kohlmeise, Blaumeise, Sumpfmeise, Weidenmeise sowie Dompfaff.
Hafer, Brotkrumen, gekochter, ungesalzener Reis:
Haussperling, Goldammer
Talg, Schmalz, Fett, Kokosfett, ungesalzene Butter:
Sehr geeignet für insektenfressende Vögel wie Meisen, Wintergoldhähnchen, Baumläufer, Rotkehlchen und Spechte.
Wildvogelfutter, Leinsamen:
Haussperling, Feldsperling, Buchfink, Bergfink, Grünling, Birkenzeisig, Erlenzeisig, Heckenbraunelle
Äpfel, Birnen, Bananen, Vogelbeeren und Mehlbeeren:
Beliebt bei Amseln, Staren, Mönchsgrasmücken, Rotkehlchen und Seidenschwänzen.
Kleine Samen und Körner wie Hirse, Wildvogelsamen und Leinsamen:
Locken Kleinvögel wie Spatzen, Finken, Stieglitze und Heckenbraunellen an.
Weizen und Gerste:
Oft in herkömmlichen Futtermischungen enthalten, jedoch eigentlich nur für Tauben und Fasane geeignet. Da diese größeren Vögel Kleinvögel vertreiben, sollten diese Getreidekörner gemieden werden.
Gequetschter Hafer:
Für viele Vogelarten geeignet
Sonnenblumenkerne allgemein:
Grünling, Kohlmeise, Kleiber, Gimpel, Kernbeißer
Schwarze Sonnenblumenkerne sind das ganze Jahr hindurch sehr gut geeignet und oft beliebter als Erdnüsse. Sie enthalten mehr Öle als die gestreiften und sind daher für Vögel besser geeignet.
Bucheckern:
Buchfink, Bergfink, Kleiber
Erdnüsse im Netz:
Fettreiches und beliebtes Futter für Grünfinken, Meisen, Sperlinge, Kleiber, Grünspechte und Zeisige. Verfüttern Sie keine gesalzenen oder gerösteten Erdnüsse. Kaufen Sie diese am besten im Fachhandel, um sicherzustellen, dass sie kein Aflatoxin enthalten.