(Anthocharis cardamines)WissenswertesDas Weibchen markiert jeden Platz, an dem Sie Eier hinterlegt, mit einem Duft, damit nicht andere Aurorafalter ihre Eier hier deponieren. Falls zwei Eier an dem selben Platz liegen, überlebt immer nur die stärkster Larve. Der Aurorafalter hat seinen Namen nach seinem Aussehen erhalten, Aurora bedeutet ”Gold” auf Lateinisch.
Geografische Verbreitung
Der Aurorafalter kommt in ganz Europa vor und in den wärmeren Teilen Afrikas.
Aussehen
Dieser kleine Tagfalter hat weisse, gerundete Flügel mit einer schwarzen Spitze an der Vorderkante. Die äußere Hälfte der Vorderflügel der Männchen ist auffallend orange gefärbt.
Die Flügel des Weibchens, im Unterschied zum Männchen, sind weiss, haben aber einen schwarzen Tupfen auf der Mitte der vorderen Flügel. Die Unterseite der Aurorafalter hat das gleiche Muster wie die Oberseite ausser das die hinteren Flügel eine grün weissliche Fleckenzeichnung haben.
Ähnliche Schmetterlinge
Es kann leicht passieren, dass man das Weibchen mit anderen Mitgliedern der Weisslinge verwechselt. Die markantesten Unterschiede zwischen den Aurorafaltern und ihren ”Verwandten” (ausser den orange farbenen Flügeln) sind die Grösse und die abgerundeten Flügel.
Lebessweise
Der Aurorafalter überwintert als ”Puppe” und fliegt eine Generation. Das Weibchen heftet jedes Ei für sich an die Blütenstiele der Raupenfutterpflanzen. Falls zwei Larven gleichzeitig auf derselben Pflanze schlüpfen, wird vermutlich eine Larve von der anderen aufgefressen. Aus diesem Grunde hinterlässt ein Aurorafalterweibchen immer eine Duftspur an der Stelle wo Sie die Eier gelegt hat, damit andere Weibchen nicht auch hier ihre Eier deponieren.
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