(Papilio machaon)WissenswertesDer Schwalbenschwanz ist ein richtiger Gleitflieger und man sieht ihn selten mit seinen Flügeln flattern. Wenn sie den Nektaur aus den Blüten saugen, mussen sie ein wenig flattern, damit die Blüte nicht vom Gewicht des Schwalbenschwanzes zerstört wird.
Geografische Ausbreitung
Die Schwalbenschwänze sind sehr anpassungsfähig. Sie fühlen sich sowohl in der Hitze Nordafrikas als auch in den kühleren Gebieten Skandinaviens und Kanadas wohl. Er kommt in ganz Europa vor, in den wärmeren Teilen Asiens, Nord- Afrika und Amerika.
Aussehen
Der Schwalbenschwanz hat ein tropisches Aussehen. Die Grundfarbe der Flügel ist gelb, mit einem regelmässigen, schwarzen Muster. Am hinteren Teil der Flügel sitzt en Band von blauen Flecken und ein grösserer roter Tupfen. Die Vorderseite der Flügel ist bogenförmig und der hintere Teil schwanzförmig. Der einzige Unterschied zwischen Weibchen und Männchen ist, dass das Weibchen grösser ist. Mit eine Flügelspanne von fast 10 Zentimetern ist der Schwalbeschwanz ein gern gesehener Gast in unseren Gärten.
Lebensweise
Während der Paarung können die Schwalbenschwänze mehrere Stunden zusammen verbringen. Die Larve, die schon nach einer Woche aus dem Ei schlüpft, hat erst eine grau schwarze Farbe, die sich dann ins Grüne mit schwarzen Rändern und orangefarbenen Tupfen entwickelt. Die Schwalbenschwanzlarve hat eine praktiasche Schutzfunktion in Form einer Drüse, die eine stark saueren Duft verbreitet und signalisiert, dass die Larve giftig ist. Der Schwalbenschwanz fliegt in zwei Generationen und überwintert als Puppe.
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